Sei dabei. Sei du. Sei gesegnet.

Regen, Wind, Sonne, Action, Gemeinschaft und ganz viel Segen: Unter dem Motto „Sei dabei. Sei du. Sei gesegnet.“ trafen wir uns als Jugendliche aus den Bereichen Torgau und Dessau zum traditionellen Elbezelten in Coswig an der Elbe.

Schon am Freitag zeigte sich: Dieses Wochenende würde auf jeden Fall nicht langweilig werden. Regen und kräftiger Wind stellten uns gleich zum Start vor die erste Herausforderung. Zwar gab es keine fliegenden Pferde am Elbestrand – dafür aber fliegende Zelte, die sich plötzlich an ganz anderen Stellen des Strandes wiederfanden. 😄

Davon ließen wir uns die Stimmung aber nicht verderben. Kurzerhand kamen wir im Bootshaus zusammen und verbrachten dort einen richtig schönen ersten Abend. Bei Spielen, vielen Gesprächen und jeder Menge Spaß wurde schnell deutlich: Für eine gute Gemeinschaft braucht es kein perfektes Wetter.

Battle-Time im Flämingbad

Am Samstag meinte es das Wetter dann deutlich besser mit uns. Bei Sonnenschein ging es ins nahegelegene Flämingbad. Dort hieß es: Battle-Time!

Beim Beachvolleyball und Bing-Bang-Ball konnten wir uns miteinander messen, uns gegenseitig anfeuern und natürlich auch ordentlich lachen. Ein besonderes Highlight wartete zum Schluss: das gemeinsame Tretbootfahren. Dabei sind einige von uns tatsächlich über sich hinausgewachsen. Und am Ende half jeder jedem – ganz egal, zu welchem Team man gehörte oder wie nass man geworden war. Dabei ging es für manche sogar weit über die eigenen Konditionsgrenzen hinaus. 😉

Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Nach einem erlebnisreichen Tag gab es schließlich genug zu erzählen. In entspannter Atmosphäre saßen wir zusammen, tauschten uns aus und genossen einfach die gemeinsame Zeit.

Du bist wertvoll!

Der geistliche Höhepunkt und gleichzeitig der Abschluss unserer Jugendfreizeit war am Sonntag der gemeinsame Jugendgottesdienst in Coswig, den unser Bezirksältester André Wilke leitete. Grundlage war das Wort aus Psalm 8,5–6:

„Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“

Im Gottesdienst wurde unser Freizeitmotto noch einmal ganz persönlich: „Sei du. Sei gesegnet.“ Unser Bezirksältester machte deutlich, wie wertvoll jeder Einzelne von uns vor Gott ist. Vielleicht läuft im Leben nicht immer alles so, wie wir es uns wünschen. Vielleicht sind wir manchmal mit uns selbst unzufrieden, vergleichen uns mit anderen oder denken, dass wir nicht gut genug sind. Aber Gottes Blick auf uns ist ein anderer: Bei ihm musst du nicht erst jemand anderes werden. Du bist geliebt. Du bist wertvoll. Du bist sein Kind.

Zur Vorbereitung auf die Sündenvergebung hörten wir ein Gedicht, das uns zunächst unsere menschlichen Fehler und Schwächen bewusst machte. Gleichzeitig führte es uns zu einer noch größeren Erkenntnis: Gottes Liebe und Gnade sind größer als das, was uns misslingt. Er nimmt uns an, vergibt uns und schenkt uns immer wieder einen neuen Anfang.

Damit bekam unser Motto am Ende des Wochenendes noch einmal eine besondere Bedeutung:

Sei dabei. – Gemeinschaft lebt davon, dass du dich einbringst.

Sei du. – Du musst dich nicht verstellen, denn Gott kennt und liebt dich.

Sei gesegnet. – Nimm Gottes Liebe, Kraft und Begleitung mit in deinen Alltag.

Nach dem Gottesdienst ging es noch einmal zurück an die Elbe. Und siehe da: Zum Zelteabbauen zeigte sich das Wetter von seiner allerbesten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein wurde gemeinsam abgebaut und anschließend noch zusammen Mittag gegessen. Dann hieß es Abschied nehmen.

Was bleibt?

Viele schöne Gespräche, jede Menge Spaß, neue und vertiefte Freundschaften, besondere Momente und wertvolle Impulse für unseren Glauben. Ein Wochenende, das wieder einmal gezeigt hat: Es kommt nicht darauf an, ob immer alles nach Plan läuft – manchmal fliegt eben auch ein Zelt davon. Entscheidend ist, mit wem wir unterwegs sind und wer uns auf unserem Weg begleitet. Ein großes Dankeschön an alle, die vorbereitet, organisiert, aufgebaut, gekocht, begleitet, improvisiert und damit diese Jugendfreizeit möglich gemacht haben!

Wir waren dabei. Wir durften wir selbst sein. Und wir sind gesegnet nach Hause gefahren. ❤️